Donnerstag, 5. Januar 2017

Camorra jagt in Neapel Migranten - Schießerei

Zur Schießerei kam es kurz vor der Mittagszeit beim zu diesem Zeitpunkt stark besuchten „Mercato della Maddalena“ im Viertel Forcella von Neapel.



Die drei Händler– allesamt aus Senegal stammend und 38, 36 und 32 Jahre alt – zogen sich bei der Schießerei Verletzungen zu. Zwei von ihnen wurden nur von Splittern getroffen, während der dritte von einer Kugel schwer verletzt wurde. Nach Aussage der behandelnden Ärzte soll er aber nicht in Lebensgefahr schweben. Nach den ersten Schüssen brach in der belebten Straße sofort Panik aus und alle Passanten suchten schreiend und um Hilfe suchend das Weite.


Während Polizei und Carabinieri fieberhaft nach dem Urheber der Schüsse suchen, scheinen die Ermittler bezüglich des Motivs der Schießerei kaum mehr Zweifel zu hegen. Das Ziel des Pistolenschützen der Camorra soll ein Händler, der in der Straße einen Marktstand mit Handtaschen und Lederwaren betreibt, gewesen sein. Der aus dem Senegal stammende Händler soll sich geweigert haben, dem die Straße regierenden Clan der Camorra die fällige „Steuer“ zu entrichten.