Mittwoch, 29. Juli 2015

Mafia-Glücksspiele unter Beschuss

Nach dem energischen Vorgehen der italienischen Polizei gegen die kalabrische Mafia, sind maltesische Glücksspielunternehmen in den Verdacht der Geldwäsche gekommen. Die Malta Gaming Authority (MGA) hat daher einigen Unternehmen die Lizenz suspendiert.




Die Polizei hatte in Italien Güter im Wert von etwa zwei Milliarden Euro beschlagnahmt, die im Verdacht standen, für Geldwäsche benutzt worden zu sein. Darunter waren auch 1.500 Spielhallen und Wettbüros. Laut den italienischen Ermittlern hat die Ndrangheta eine Reihe von Glücksspielfirmen in Malta gegründet.


Die italienische Polizei nannte den maltesischen Behörden einige dieser Unternehmen. Daraufhin hat die MGA jetzt die Lizenzen der „Uniq Group“ (Betuniq) und von „Betsolution4U“ ausgesetzt. Beide Firmen waren seit 2011 aktiv.
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