Mittwoch, 8. Januar 2014

Super-Boss der Camorra jetzt verurteilt

Im Mai des vergangenen Jahres ist in Italien der Polizei ein berüchtigter Camorraboss ins Netz gegangen. Der seit Jahren flüchtige Luigi De Cristofaro war unweit von Neapel verhaftet worden. Er galt als einer der skrupellosesten und gefährlichsten Bosse in Süditalien.

Super-Boss der Mafia Luigi de Christofaro


Der 52-Jährige war Mitglied des mächtigen Clans "Polverino". Er wurde damals in einem Versteck in einer Luxusvilla entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Boss, dem unter anderem Drogen- und Waffenhandel vorgeworfen wurde, wickelte die kriminellen Geschäfte des Clans in Süditalien und in Spanien ab. Dem Clan waren zuletzt Immobilien, Grundstücke und Unternehmensbeteiligungen im Wert von einer Milliarde Euro beschlagnahmt worden. Nun wurde er zu 16 Jahren verschärfter Haft verurteilt und sitzt nun in Aquila ein.